✯Hautprobleme ganzheitlich betrachtet-Wenn uns etwas "unter die Haut" geht

Die Haut ist unsere Schutzbarriere nach Aussen. Das Seelische hängt sehr eng mit der Haut zusammen. Genauso wie wir, wenn wir innerlich uns schwach und verletzlich fühlen, alles "aufsaugen", persönlich nehmen , zulassen dass es uns besetzt, so ist es auch mit der Haut: Sie wird wund, sie juckt (es "juckt uns etwas im Leben" im wahrsten Sinne)  , brennt ...

Ich möchte mich hier vorerst auf die verschiedenen Ekzemarten beschränken.

  • NeurodermitisIst  ein atopisches Ekzem. Es ist eindeutig, dass es bei der Neurodermitis um einen "Mangel-Zustand" geht. Stoffwechselprozesse der Haut sind vermindert. Es besteht eine mangelhafte Nachbildung von Zellstrukturen. Massive Trockenheit, Verminderung der Hautlipide. Das heisst, dass ein Fehlen der Vitalität vorliegt. Der typische Neurodermitiker ist auch  insgesamt in seiner Erscheinung wenig vital, wirkt wesentlich älter als er/sie ist. Die Haut ist grau, fahl, rau. Talg- und Schweißdrüsen sind wenig aktiv- bzw auch weniger in der Anzahl als nötig. Eine Unterversogung mit Blut liegt vor. Abendländisch gesehen könnte man sagen : es ist ein saturnalische Entwicklungsneigung. Patienten sind eher schlank bis mager. Der Einfluss des Nervensystems wird deutlich. Es geht hier um Überreizung auf allen Ebenen. Das Nervale greift ein in Hautprozesse. Zweifelsohne ist Stress immer wieder der Auslöser der endzündlichen Schübe. Auch eine erbliche Neigung besteht. Das heisst ein gewisser Einfluß des Astralkörpers, der Informationen der Reinkarnationen in sich trägt und uns auch in unserem Charakter, Persönlichkeit prägt (anthroposophische Sichtweise, die einleuchtet).
    Es besteht auch eine Störung der Hautbarriere. Die Haut wird durchlässiger für zB Allergene. Diese haften sich gerne an den Haarschaft und verstärken endzündliche Prozesse. Somit steht fest, dass die hautspezifische Immunabwehr auch wenig intakt zu sein scheint. Es ist also auch davon auszugehen dass die normale  bakterielle Besiedelung der Haut gestört ist.
    Interessant ist jedoch auch die Besiedelung der Stellen. Es ist eher der Oberkörper und die Beugestellen (Armgeugen, Kniekehlen) betroffen. Den Zusammenhang mit der PSyche erkennen wir häufig daran dass im Urlaub, speziell am Strand und am Meer Besserung eintritt. 
    Es ist auch davon auszugehen dass der Verdauungstrakt zusammenhängt mit der Neurodermitis. Bei diesen Personen liegt eher eine Verdauungsschwäche vor. Oft auch verbunden mit Candidosen, Nahrungsmittelunveträglichkeiten.
    Von der Persönlichkeit her kann man sagen dass der Neurodermitiker eher zum Nachdenken neigt. Die Verhaftung in der Vergangenheit ist zu erkennen. 

    Unbehandelt oder chronisch mit Kortison unterdrückt kann die Enzündung innere Organe befallen wie zB Pankreas (bishin zur Diabetes). Auch Gelenke können darunter leiden.
  • PsoriasisHier  geht es um ein seborrhoisches Ekzem. Hier liegt ein Überschuss an Vitalität der Haut vor. Was dazu führt dass Patienten in ihrem äusseren Erscheinungsbild vitaler und jünger wirken. Es sind also die Hautneubildungsprozesse im Übermass aktiv. Hier sieht man eher den Bluteinfluss als die des Nervensystems. Aber auch hier ist Stress nicht gerade förderlich.Auch hier liegt eine erbliche Neigung vor. Die Gesamtlipide der Haut sind erhöht und die übermässige Neubildung der Hautzellen zeigt sich in einem schuppig-silbrigen Äusseren.Die Hautneubildung vollzieht sich von unten nach oben. Vom Stratum basale angefangen verlässt eine tote Hautzelle die Haut über das Stratum corneum im Normalfall in 28 Tagen. Bei der Psoriasis ist dieser Vorgang verkürzt auf wenige Tage. Weisse Abwehrkörper wandern mit in die obere Haut mit hinein und bewirken endzündliche Prozesse. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung.
    Doch auch hier kann man die Auswirkungen des sogenannten Astralkörpers erkennen. Das heisst denjenigen Teil unseres Wesens, der uns durch die Einflüsse des Karmas prägt.
    Betroffen sind hier besonders Unterleibsregionen; auch Genitalien, Knie. Aber auch Kopfhaut, Ellenbogen.Vor allem aber intertriginöse Bereiche der Haut. Das heisst : Orte an denen sich die Hautstellen berühren; in den Hautfalten.
    Vom Erscheinungsbild her ist der Psoriatiker eher stattlich, gut genährt und jünger aussehend. Abendländisch-Heilkundlich bezeichnet man es als eine mondische Erkrankung. Der Mond steht für maßlose Fülle (im Gegensatz zu Jupiter, der das Zuviel nimmt und dahin treibt wo etwas zu wenig ist).
    Persönlich kann man eher sagen dass der Psoriatiker sehr zum Handeln neigt. Oft auch ohne groß zu überlegen stürzt er sich gern ins Geschehen. Also ist hier eher das Wollen im Vordergrund.
    Auch hier kann eine chronische Unterdrückung mit Kortisonsalben bewirken dass die Endzündung innere Organe befällt. Psoriasis Arthritis und psoriatische Nägel sind nicht gerade eine Seltenheit.

Therapeutische Ansätze:

 

Neurodermitis:

 

  • Psychotherapeutisch-Ganzheitlich: Es wäre das Ziel vom Denken bischen mehr wegzukommen und die Willenskraft zu stärken.
  • Naturheilkundlich:

-Befeuchten: zB Natrium Muriaticum D12, schüsslerisch oder als Globuli. Avena Sativa , zB Calmedoron von Weleda.Kalium Phosphorium D6 schüsslerisch oder als Globulis; für die Nerven.

-Teemischungen zum Trinken: es sollte eine Mischung aus nervenberuhigenden und befeuchtenden Kräutern sein. zB: Ehrenpreis, Johanniskraut, Ringelblume, Lavendel, Sternanis, Hauhechel, Kamillenblüten.

-Tee-Umschläge: Gerbstoffhaltige  und befeuchtende Teebestandteile: wie zB Eichenrinde, Calendula, Johanniskraut.

-Salzbäder, Totes Meersalz

-Ernährung: Weniger Tierisches und Vermeiden von Nahrungsmitteln die Unverträglichkeiten fördern können. Haferflocken zB zum Frühstück. Sind nährend, befeuchtend und nervenberuhigend.

-Ungesättigte Fettsäuren: Nachtkerzenöl, Omega Fettsäuren. Um die defizitären Hautlipide auszugleichen. Ausserdem wirken diese auch endzündungshemmend.

-Vitamine B und D : Beim Vitamin D sollte man regelmässig einen Spiegel ermitteln und sehen dass er ausreichend hoch ist. etwa 70ng/ml sind ein guter Richtwert.

-Darmflorastärkung und Aufbau.

-Kokosfett und Omegafettsäuren zur Pflege

-Entsäuerung

 

Psoriasis: 

  • Psychotherapeutisch-ganzheitlich:  Hier wäre das Ziel etwas mehr  die Denkkraft zu stützen im Gegenzug zum Willen und zum "sich Hals über Kopf hineinstürzen".
  • Naturheilkundlich:          

-Leber-Sanierung und Reinigung auch des Lymphsystems: Zum Beispiel mit Mariendistel, Löwenzahn (hat auch Lymphbezug), Lymphmittel (als Tee oder zB Lymphdiaral, Lymphomyosot; spezifisch ausgesucht je nach Patient.)
Schüssler Salze wie Natrium Sulfurium regulieren den Flüssigkeitshaushalt und sanieren auch die Leber.

-Darmflora-Sanierung und Aufbau der Schleimhäute: Ist auch abwehrregulierend!

-Entsäuerung.

-Ernährung: Auch hier gilt: weniger Tiereiweisse. Mehr frische Kost, Vitalstoffe. Ungesättigte Fettsäuren statt gesättigter Fette. 

-Kokosfett und Omega Fettsäuren zur Pflege äusserlich.

-Vitamin D :  Beim Vitamin D sollte man regelmässig einen Spiegel ermitteln und sehen dass er ausreichend hoch ist. etwa 70ng/ml sind ein guter Richtwert.

 

Zu guter Letzt :

 Empfehlungen ersetzen keine individuelle Betrachtung von Patienten Um die beste präventive Begleitmaßnahme und Behandlung herauszufinden ist es wichtig Patienten persönlich zu betreuen.

Bei Fragen, freue ich mich über ihren Anruf!

 

 

(Bild:clipdealer.de)

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Theola Bower (Donnerstag, 02 Februar 2017 08:36)


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